Terra Nova

Das Bild der neuen Erde sehen

Terra Nova Editorial 20.1.22

„Es gibt im Universum eine allwaltende Kraft. Mit allen deinen Handlungen, Worten und Gedanken kannst du den Eintritt dieser Kraft erleichtern oder behindern.“
Dieter Duhm

Liebe Freundinnen und Freunde von Terra Nova,

ich hatte vor einigen Tagen einen Traum: Ich war auf einem Treffen von Rittern und Knappen (irgendwie waren im Traum auch die Frauen Ritter und Knappen). Die Ritter zeichneten sich dadurch aus, dass sie Verantwortung für die Situation trugen, egal wie es ihnen gerade ging. Sie wussten um ihre Kraft und was sie zu tun hatten: Sie schützten mit ihrer Autorität den Raum vor Angriffen, Negativität und ungebührlichem Verhalten. Auch sie kannten noch Ängste und Minderwertigkeiten, ließen sich aber nicht davon abhalten oder steuern.
Die Knappen dienten, trugen aber keine Verantwortung. Sie verhielten sich so konstruktiv wie möglich, ohne selbst die Kraft zu übernehmen, eine Situation zu verändern, denn sie gaben ihren Ängsten und Ohnmachtsgefühlen noch die Macht über sich. Irgendwann aber wird der Knappe zum Ritter, indem er die Entscheidung traf, für das einzustehen, was er liebt. Dabei kann es Unsicherheiten und auch Fehler geben, für die er einstehen muss. Der größte Fehler wäre allerdings, diese Entscheidung niemals zu treffen. Denn wer sich dauerhaft nicht für die eigene Kraft entscheidet, entscheidet sich auch gegen das Wir, gegen das, was wir gemeinsam aufbauen und schützen wollen, und gegen die Liebe.

Mittelalterliche Bilder? Mag sein. Aber für die transformatorischen Krisen, auf die wir zugehen, brauchen wir möglichst viele Menschen, die sich für ihre Ritterschaft, für die Kraft entscheiden. Sie geben Orientierung, um sie scharen sich andere, sie prägen das Feld und schützen es. Ich finde es konstruktiv, wenn wir in einer kritischen Situation unsere Realität kennen. Wenn du also selbst noch nicht bereit bist, ein „Ritter“ zu sein, dann sei Knappe: bemühe dich nach Kräften, Menschen, die diese Kraft und positive Autorität besitzen, zu unterstützen, folge ihnen, lerne von ihnen, aber mache aus ihnen keine Ausnahmen -sondern bereite dich ernsthaft darauf vor, selbst deine Kraft anzunehmen.

Zum Thema Kraft und Selbst-Autorität möchte ich dir diese Woche einen weiteren Denker vorstellen, der mich sehr berührt: Prentice Mulford war ein amerikanischer Abenteurer und Goldgräber des 19. Jahrhunderts, der in seinem Leben kaum etwas ausgelassen hat. Er entwickelte aus seinen Einsichten eine tiefe Philosophie, die er teilweise in humorvollen Zeitungsartikeln veröffentlichte. Er folgte konsequent dem Gedanken, dass wir mit unseren Gedanken und unserer Haltung die Wirklichkeit gestalten. Lies diese Sätze ruhig wie eine spirituelle Anleitung, mit denen du eine Weile unterwegs sein kannst.

Ganz herzlich
Christa


Die Kraft deiner Gedanken

von Prentice Mulford

Im Universum ist für alles, was notwendig ist, die erforderliche Kraft vorhanden. Es gibt eine höchste Macht und allwaltende Kraft, die alles Lebendige durchpulst, trägt und erhält. Jeder ist ein Teil dieser Kraft. Jeder vermag, eben als beständiger Teil dieser Kraft, durch beständiges schweigendes Verlangen, durch beharrliche Konzentration, immer mehr von dieser Kraft aus sich zu entfalten. Und ebenso ist jeder Gedanke ein Fünkchen dieser Kraft und ein Baustein im werdenden Schicksal – im Guten wie im Bösen.
Je selbstverständlicher wir uns dieser größeren Macht, die in uns einströmt und in uns lebendig wird, bedienen, um anderen zu dienen, desto rascher strömen neue Gedanken, neue Kräfte nach. Das ist höchstes Menschenglück, Kanal zu sein für die Geistkräfte des Alls. Kraft äußert sich in der Fähigkeit, über einen Widerstand, eine Enttäuschung rasch hinwegzukommen, pessimistische Gedanken schnell abzuschütteln.

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Logik der Liebe: Selbstliebe

„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, sagte jener Extremist, der vor über 2000 Jahren durch die Lande zog. Geschafft haben wir das nicht: Unsere Welt ist noch keine Liebesaffaire. Vielleicht ja deshalb, weil wir immer noch nicht wissen, wie das geht: Und selbst zu lieben. Können Sie etwa dieses Wesen lieben, das Ihnen aus dem Spiegel entgegenschaut? Es akzeptieren? Oder wenigstens schön finden?
Warum fällt uns Selbstliebe schwer – in einer Welt, wo die meisten sowieso nur an sich denken? Aber es geht nicht um Egoismus noch um Eitelkeit oder Narzismus. Selbstliebe ist die Voraussetzung, um andere überhaupt lieben zu können.
Sufi-Meister Pir Vilayat Khan sagte einmal: „Wenn du in den Spiegel schaust und findest dich nicht schön, dann hast du nicht richtig geschaut.“

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HEILUNG DER LIEBE – ein Onlinekurs mit Sabine Lichtenfels und Teammitgliedern der Liebesschule von Tamera
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Du kannst dich online registrieren, bezahlen und sofort loslegen. Zum Kurs gehören sechs Module mit über 40 Videos, Audios, Meditationen, Lesungen, regelmäßigen Webinaren mit Sabine Lichtenfels bzw. Phoebe Andrea Regelmann bis vorläufig Februar. Das nächste Webinar ist mit Sabine Lichtenfels am 26.1.2022 um 19:30 Uhr, hier ist der Zugangslink per Zoom. Die Webinare mit Sabine Lichtenfels sind offen für alle Interessenten und Interessentinnen an ihrer Arbeit. Wenn du nicht an einem unserer Onlinekurse (Heilige Matrix oder Heilung der Liebe) teilnimmst, bitten wir dich um einen finanziellen Beitrag deiner Wahl. Bei Fragen wende dich an Terra Nova Onlinekurse:


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